Wir freuen uns über die Aufnahme unseres Kollegen Samuele Incognito (Head of Air and Seafreight der Ziegler (Schweiz) AG) als Neumitglied bei der SPEDLOGSWISS ( Verband schweizerischer Speditions- und Logistikunternehmen) im Fachbereich Schifffahrt. Aus diesem Anlass wurde S. Incognito vom SPEDLOGSWISS INFO-Magazin zu den verschiedensten Themen rund um die Seefracht interviewt.

Das komplette Interview finden Sie auf den Seiten 6-9.

Spedlogswissinfo-2-21_DE

Viel Vergnügen beim Lesen!

Unser Sommerfahrplan Juli-August 2020

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Leicht, langlebig, korrosionsbeständig und kostengünstig: Aluminium ist in vielen Produkten zu finden – in Kraftfahrzeugen und Türrahmen genauso wie in Lebensmittelverpackungen oder der Elektrotechnik. Transportiert wird industriell verwendetes Aluminium in schweren Barren. Diese wiegen immerhin zwischen 7 und 15 Tonnen – eine Herausforderung für Transport und Verladung.

Entladung an nur einem Tag
Die Spedition KARST in Koblenz, die zur ZIEGLER Gruppe gehört, ist bekannt für besondere Logistik-­Kompetenzen. Ein eingespieltes Team von vier Mitarbeitern hat im Januar 2018 eine Schiffsladung von 2.000 Tonnen Aluminium-Barren am Rhein-Hafen Bendorf bei Koblenz entladen – innerhalb von nur einem Tag!

Der genau passende Hafen
In Rotterdam wurden die Alu-Barren am 19. Januar 2018 auf das Binnen­schiff „Wilhelm D“ geladen. Vier Tage später legte das Schiff am Hafen von Bendorf an. Die Entladung war bestens vorbereitet: Das KARST-Team hatte sich bewusst für diesen Hafen entschieden, da die Kräne am Kai eine Tragkraft von 40 Tonnen haben – ideal für die schweren Barren. Zugleich waren passende Stapler vor Ort. Diese brachten das Metall an die Stelle, an denen die Barren bis zum Sommer lagern. Dann werden sie per Lkw zu Industriebetrieben in ganz Deutschland gebracht.

Jede Minute zählt
Interessantes Detail bei dieser Entladung: Trotz Hochwasser ist es dem Team gelungen, die Ladung innerhalb eines Tages zu löschen. Am Abend blickten die vier Logistik-Profis zufrieden auf die 2.000 Tonnen Alu-Barren.

Die Philippinen sind ein Agrarstaat und bieten ein enormes Potenzial für Bioenergie: Rückstände aus der Zuckerrohr- und Reisproduktion sowie tierische Abfälle können als Inputstoffe für Biogasanlagen genutzt werden. Verschiedene europäische Hersteller von Biogasanlagen setzten ein erstes Projekt mit lokalen Partnern um. Im Sommer 2016 erfolgte der Spatenstich für die Biogasanlage – eine Premiere auf dem Inselstaat.
Auch ZIEGLER leistete dazu einen Beitrag: Im September 2017 hat das Seefrachtteam von ZIEGLER Frankfurt/Kelsterbach im Auftrag ihres Partners auf den Philippinen Teile einer Biogasanlage nach General Santos verschifft. Hierbei handelt es sich um einen Folgeauftrag. Bereits 2016 hatte das ZIEGLER-Team zahlreiche Container, darunter auch mehrere Flatracks (Container ohne Seitenwände und Dach), von verschiedenen europäischen Lieferanten nach General Santos für dasselbe Biogas Projekt verschifft.
Der Container der neuen Sendung wurde in den Niederlanden beladen und erfolgreich verschifft. Vom Hafen in General Santos City (südlichste Stadt der Philippinen) ging es per Truck weiter zum Standort der neuen Biogasanlage in der Provinz South Cotabato.
Ein gutes Gefühl für das Team von ZIEGLER: Es leistete einen Beitrag zur ersten Bioenergieanlage und zur nachhaltigen Energieerzeugung auf den Philippinen.